Letzter Monat Februar 2019 Nächster Monat
Mo Di Mi Do Fr Sa So
week 5 1 2 3
week 6 4 5 6 7 8 9 10
week 7 11 12 13 14 15 16 17
week 8 18 19 20 21 22 23 24
week 9 25 26 27 28

Koch-Event in der Schulküche - Gemeinsames Kochen mit ErnährungswissenschaftlerInnen der Edeka-Stiftung an der Otto-Graf-Realschule Leimen

Weiterlesen ...

Schulband der Otto-Graf-Realschule Leimen "OGRB" rockte beim RegioFinale des SchoolJam-Wettbewerbs in Stuttgart

Weiterlesen ...

Jede Blutspende zählt – die Schulsanitäter der OGRS sind mit dabei!

 

Weiterlesen ...

Schüler und Schülerinnen der OGRS engagierten sich für die Tafel

Weiterlesen ...

Wander-Halb-Marathon der Klasse 9a der Otto-Graf-Realschule – Drei gute Gründe, um unterwegs zu sein

Weiterlesen ...

Tag der offenen Tür 2019 / Anmeldetage für das kommende Schuljahr 2019/20

Weiterlesen ...

Sieger des Comic-Wettbewerbs im Rathaus: Oberbürgermeister Hans D. Reinwald begrüßt Sieger des Comic-Wettbewerbs (mu)

Schüler der Otto-Graf-Realschule gewinnen und fahren nach Paris

Weiterlesen ...

Informationsveranstaltung: Weiterführende Schulen am 16.01.2019, 19.00 Uhr

Weiterlesen ...

Nix für Couchpotatoes - raus aus der Comfortzone und rein ins Abenteuer!

Vom 09.04.2018 bis zum 13.04.2018  unternahm die Klasse 8c mit Frau Wilde und Herrn Kohler eine Erlebnistour in den Schwarzwald.

Frei nach dem Motto: „Nix für Couchpotatoes, raus aus der Comfortzone, rein ins Abenteuer!“, stellten sich die Schülerinnen und Schüler im Simonswälder Tal verschiedenen Herausforderungen.

Die erste begann, als wir nach dreistündiger Zug- und Busfahrt zu unserer Unterkunft noch einige Höhenmeter erklimmen mussten. Was eben noch als schwierig empfunden wurde, verflog schnell beim Anblick des gemütlichen Holzhauses – dem Wolfhof, der in einer Mulde an einem rauschenden Bergbach liegt und seine Bewohner in gemütlicher Atmosphäre beherbergt. Da der alte Schwarzwaldhof ein Selbstversorgerhaus ist, hieß es für die Schüler und Schülerinnen von Anfang an: Selber kochen und natürlich auch abwaschen! In der gut ausgestatteten Küche, war das ein Leichtes und das Bedienen des riesigen Geschirrspülers machte einigen sogar Spaß.

Weiterlesen ...

Mit den Mitteln des Comics gegen das Vergessen – Leimener Otto-Graf-RealschülerInnen wurden in Paris und Berlin ausgezeichnet

Weiterlesen ...

„Heute bin ich blond“ – eine bewegende Filmvorstellung an der Otto-Graf-Realschule

Weiterlesen ...

Frankreichfahrt

Am 09. Juli 2018 fuhren die siebten und achten Klassen Französisch mit dem Zug nach Wissembourg im Elsaß. Es war ein sehr heißer Tag. Nach der Ankunft liefen wir in die Stadt und bekamen dort die Aufgabe, eine Ralley mit Fragen und Aufgaben zur Geschichte oder zu bestimmten regionalen Produkten in Wissembourg zu machen. In Kleingruppen beantworteten wir Fragen und machten uns auf die Suche nach bestimmten Gebäuden und Geschäften. Nach der Ralley kauften wir im Supermarkt „Achat“ alles für ein Picknick im Park. Nach dem Picknick fuhren wir wieder nach Hause.
 
Text nach Vorlage von Anna und Lisa 7a
 
 

Gemeinsam für den Frieden: Politisch-historische Studienfahrten der Otto-Graf-Realschule Leimen und des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. nach Frankreich

Demokratieförderung und Friedenserziehung bilden den Rahmen, der die vitale Bildungspartnerschaft zwischen dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.                               und der Otto-Graf-Realschule Leimen umspannt.  Diesen Rahmen konnten die SchülerInnen der Klassen 8a und 9c angesichts dreitägiger politisch-historischer Studienfahrten nach Frankreich  mit ein- und ausdrucksstarken eigenen Bildern von außerschulischen Lernorten der bewegten deutsch-französischen Geschichte füllen.  Ausgehend von der Jugendbegegnungsstätte des Volksbundes in Niederbronn-les-Bains erlebten die Jugendlichen einen Geschichts- und Politikunterricht  außerhalb des Klassenzimmers, der sie  zum Nachdenken brachte. Leitmotivisch waren es starke Kontraste, die das Programm zwischen „Früher“ und „Heute“ oszillieren ließ.  Zwischen der Schönheit der Landschaft in den Vogesen und der Schrecken des ehemaligen Konzentrationslager Natzweiler-Struthof   klafft ein so großer Kontrast, dass auf eindringliche Weise deutlich wurde, zu welchen Grausamkeiten Menschen fähig waren und wie wenig die Würde und das Leben eines Menschen in der Ideologie des Nationalsozialismus wert war. Dass Steine entweder zu dicken Mauern zwischen Konfliktparteien oder zu tragfähigen Brücken der Völkerverständigung werden können, wurde angesichts des Kontrasts zwischen den  Dimensionen einzelner Festungsanlagen der Maginot-Linie und den verschiedenen Gebäuden europäischer Institutionen in Straßburg deutlich. Angesichts der Wucht einzelner Festungsanlagen der Maginot-Linie konnten die SchülerInnen die Größe des deutsch-französischen Gegensatzes in der Vergangenheit erahnen. In deutlichem Kontrast hierzu steht die Bauweise verschiedener europäischer Institutionen im Europa-Viertel Straßburgs, die Transparenz und Dialog verkörpert.  Mit Blick auf die Grabsteine der 15500 Toten auf der Kriegsgräberstätte Niederbronn-les-Bains konnten die SchülerInnen die tiefe Bedeutung des Ausspruchs von EU-Kommissionspräsident Juncker einordnen: „Wer an Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe besuchen.“   Angesichts des Wiedererstarken des Nationalismus in Europa und der Skepsis gegenüber der Supranationalität geht von der Vielzahl der Toten auf der Kriegsgräberstätte eine deutliche Mahnung aus, Frieden als unbezahlbares  Geschenk zu schätzen  In Zusammenarbeit mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. öffnen sich für die Leimener RealschülerInnen wertvolle außerschulische Erfahrungs- und Lernfelder, die den Auftrag des Artikels 12 der  baden-württembergischen Landesverfassung, die „Jugend (…) zur Brüderlichkeit aller Menschen und zur Friedensliebe (…) politischer Verantwortlichkeit und freiheitlicher demokratischer Gesinnung zu erziehen“ mit immer neuem Leben und großer Anschaulichkeit füllen. Ganz herzlich möchten sich alle  teilnehmenden SchülerInnen nicht nur bei den Verantwortlichen des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., sondern auch bei der Stiftung „Gedenken und Frieden“ bedanken, deren großzügige finanzielle Förderung die Reise mit ermöglichte.